WordPress geht nach Installation oder Deinstallation eines Plugins nicht mehr

… oder: „Was tun, wenn nur noch error auf dem Bildschirm steht?“

Zunächst: Keine Panik

Mit WordPress ist in der Regel alle in Ordnung. Ihr müsst nur das betroffene Plugin deaktivieren oder löschen und schon läuft der Blog wieder. Ich habe es auch wieder ans Laufen gebracht und dabei beschäftige ich mich erst seit ca. 2 Tagen mit WordPress. Also, los geht es:

Schritt 1: Plugin Ordner löschen

Zunächst sollte man einfach versuchen den Plugin-Ordner des zuletzt installierten bzw. deinstallierten Plugins einfach umzubenennen oder zu löschen. Dazu per FTP (oder per SSH) in das Verzeichnis wp-content\plugins der betroffenen WordPress-Installation wechseln. Dann kann man zunächst einfach versuchen den Ordnernamen des betroffenen Plugins umzubenennen (zum Beispiel einfach ein _deactivated dran hängen). Sollte der Fehler nach dem Neuladen der Seite  noch immer bestehen, wäre der nächste Schritt den Ordner des Plugin komplett zu löschen.

Schritt 2: Plugin über die Datenbank deaktivieren

Sollte das – wie bei mir – nicht funktioniert haben und noch immer nur error auf dem Bildschirm stehen, muss das Plugin direkt über die Datenbank deaktiviert werden. Das ist aber auch recht einfach. Am einfachsten geht das (meiner Meinung nach) mit phpMyAdmin. Sobald Ihr Zugriff auf die Datenbank über phpMyAdmin habt und natürlich vorher die Datenbank ausgewählt habt, in der die WordPress Tabellen liegen (habt Ihr ja alles bei der WordPress Installation angegeben und kann zur Not alles in der Datei wp-config.php im Hauptverzeichnis der WordPress Installation nachgeschaut werden) werden mit dieser SQL-Anweisung alle Wordpress Plugins deaktiviert und WordPress kann wieder genutzt werden:

Sollte ein anderes Präfix für die WordPress Installation als wp_ verwendet werden, so muss wp_options natürlich durch {Präfix}options abgeändert werden.

Nochmals: Durch diese Aktion werden alle Plugins deaktiviert und es müssen alle Plugins einzeln wieder reaktiviert werden. Das kann natürlich je nach Anzahl der verwendeten Plugins relativ mühsam sein. Wenn Ihr jedoch wisst, welches Plugin das Problem verursacht Ihr Euch mit JSON auskennst, könnt Ihr den Wert „option_value“ für den Schlüssel „active_plugins“ auch manuell ändern und nur das betroffene Plugin aus dem JSON-String löschen. Wenn Ihr Euch ein wenig mit phpMyAdmin auskennt, dann sollte das kein Problem sein hier ein Update durchzuführen. Ansonsten solltet Ihr lieber einfach die oben stehende SQL-Anweisung ausführen und die Plugins manuell wieder reaktivieren.

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