WordPress – welche Hosting Möglichkeiten gibt es?

Um eine Unternehmenswebsite oder einen persönlichen Blog zu gestalten, muss man dank Content Management Systemen (CMS) wie WordPress kein Spezialist mehr sein. Ein CMS stellt ein technisches Grundgerüst für das Erstellen und Verwalten von Inhalten auf einer Website bereit und schafft erste Voraussetzungen für einen gut gestalteten und strukturierten Webauftritt. WordPress ist unter den CMS-Anbietern mit Abstand am beliebtesten und verzeichnete bereits 2013 über 60 Millionen Installationen weltweit.

 

Die Top-10 Content-Management-Systeme weltweit

 

Wählt man WordPress als CMS, muss man sich für eine von drei verschiedenen Hosting-Möglichkeiten entscheiden. Welcher Host soll Eurer Website einen Platz im Netz bereitstellen? Der Internetprovider Strato hat dazu einen interessanten Artikel veröffentlicht, der nicht nur klärt, für wen sich WordPress warum eignet, sondern auch die 3 Möglichkeiten detailliert betrachtet.

  1. Selber hosten mit WordPress.org
    Mit WordPress.org kann man sich die neueste Version von WordPress herunterladen und die Website auf dem eigenen Webspace online stellen. Man gestaltet die Website komplett alleine, kann alle Plug-Ins benutzen und sogar selbst programmieren. Allerdings liegen dann auch die Pflege der Seite und einige anderen Aufgaben in der Verantwortung des Betreibers, beispielsweise die Sicherheit und das Installieren von Backups.
    Für die Erstellung einer Internetseite braucht man neben ausreichend Webspace auch eine Domain, die Datenbank-Software MySQL und die Unterstützung vom Server von PHP. Dabei gibt es je nach Zweck der Website unterschiedliche Empfehlungen für den nötigen Speicherplatz.
  2. Fremdhosting mit WordPress.com
    Hierbei registriert man sich auf WordPress.com und kann die eigene Website sofort nutzen. Die Basisversion ist kostenfrei und wird meist für private Blogs genutzt. Hier könnt Ihr zwischen vorgegebenen Themes wählen; die Plug-ins sind vorinstalliert. Gegen Aufpreis kann die Version aufgerüstet werden. Eure Website wird auf WordPress.com fremdgehostet, was bedeutet, dass der Host sich um die Verwaltung der Seite kümmert – bei WordPress.org ist dafür der Betreiber selbst verantwortlich. Da die Verwaltung abgetreten wird, sind allerdings auch die gestalterischen Freiheiten und der Zugriff auf die Datenbanken eingeschränkt.
  3. WordPress-Paket eines Hosting-Providers
    Bei einem Paket eines Hosting-Providers hat man vollen Zugriff auf die eigene Website und genießt großen gestalterischen Freiraum. Es besteht jedoch schon ein Grundgerüst an vorinstallierten Plug-Ins. Auch die Pflege der Website sowie Updates werden vom Provider übernommen. Ein Provider-Paket bietet somit einen Mix aus Service, Gestaltungsfreiraum und Komfort. In einem solchen Paket mit inbegriffen sind der Webspace, eine Domain, die Datenbank und die WordPress-Installation. Je nach Zweck und Ziel der Website kann das Paket angepasst werden.

 

Welche WordPress Hosting-Lösung passt zu mir?

 

Um eine ideale Hosting-Lösung zu finden, solltet Ihr Euch also überlegen, wie groß die Website angelegt werden soll. Wollt Ihr einen kleinen Blog aufsetzen oder einen Online-Shop? Je nach Zweck können dann verschiedene Pakete genutzt und auch wieder verändert werden.

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